Eine Runde Monopoly oder DKT haben wohl die meisten von uns schon gespielt. Bei diesen Spielen kauft man Straßen, für die man anschließend Miete verlangen kann, so ein Mitspieler auf das Feld kommt. Greed City setzt diese Idee recht ähnlich mit realen Orten um. Dabei kann man entweder einen Ort erstellen, sofern dieser noch nicht vorhanden ist oder einen Ort den derzeit jemand anderer besitzt kaufen. Dabei müssen nicht unbedingt reale Geschäfte verwendet werden, es macht aber mehr Spaß sich beim Erstellen neuer Venues an realen Orten zu orientieren.

Greed City Übersicht.

Um sich diese Orte kaufen zu können, braucht man natürlich auch Geld. In Greed City gibt es dabei die Credits, die man bekommt, wenn man sich wie bei foursquare in Venues eincheckt – diese werden übrigens auch dem Besitzer des Ortes gutgeschrieben. Dabei muss man nicht wirklich dort sein, aber man kann sich trotzdem nur in die nächstgelegenen Orte einchecken. Für jedes Check-In bekommt man dann eine Menge Credits gutgeschrieben – wie viel hängt von der Art und dem Level des Geschäfts ab. Dabei kann man sich alle vier Stunden in fünf verschiedene Venues einchecken, wobei ein Check-In bewirkt, dass dieses Venue für 8 Stunden gesperrt ist. Eine weitere Währundg im Spiel sind Diamonds, die man nur braucht, wenn man einen neuen Ort erstellen oder jemandem abkaufen will. Neue Diamonds bekommt man nach einer bestimmten Anzahl von Check-Ins, was jedoch derzeit wie ich finde viel zu wenig oft passiert und das Spiel ein wenig langwierig werden lässt.

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Gerkaufte Venues lassen sich um einige Credits auf ein höheres Level upgraden, dabei kann man das Ursprungslevel insgesamt um 2 Levels erhöhen. Diese bringen mehr Credits pro Check-In sowie einen höheren Wert des Venues. Je mehr das Venue wert ist, umso niedriger die Chance, dass einem jemand das Venue abkauft, denn dieser Wert bestimmt den Verkaufspreis. Wichtig ist es auch für die eigenen Orte immer genug Items in Vorrat zu haben, die man ebenfalls mit Credits kaufen muss. Jeder Check-In verbraucht ein Item, sind diese aufgebraucht ist kein Einchecken mehr möglich. Also immer darauf achten, dass alle Venues versorgt sind.

Fazit: Das Spiel ist noch recht unbekannt, also gibt es noch gute Chancen sich bekannte Orte zu schnappen. Allerdings machen die fehlenden Mitspieler Greed City auch ein wenig langweilig. Auch nervig ist, dass man recht selten Diamanten bekommt, die man braucht um neue Orte kaufen zu können. Ich denke aber dass einerseits die Spieleranzahl in nächster Zeit steigen wird und andererseits die Entwickler das Spielerlebnis sicher noch optimieren werden. Also auf jeden Fall ausprobieren! Die kostenlose App gibt’s wie immer im Windows Phone Store. iOS User können sich das ähnliche Spiel Landlord ansehen.